Home >> Working Holiday Visum >> Working Holiday Visum: Kanada
Working Holiday Visum: Kanada

Working Holiday Visum: Kanada

Kanada ist eines der faszinierendsten Länder für eine Auslandsauszeit. Hier treffen die englische und die französische Sprache aufeinander und damit der angelsächsische mit dem romanischen Kulturraum. Neben diesem spannenden kulturellen Mix kann man in Kanada aber vor allem die Natur genießen. Angefangen von den Niagarafällen über riesige Wälder und die malerisch schönen Rocky Mountains bis hin zum hast schon mystischen Yukon-River kann man in Kanada das Wort „Weite“ neu definieren. Bären gehören hier zum Alltag, kanadischer Lachs schmeckt frisch gefischt besonders lecker und sogar einige wenige Weißkopfadler finden sich noch in den gigantischen Weiten Kanadas. Zahlreiche Literatur und Filme haben das Land des roten Ahornblatts in den Herzen aller Backpacker und Aussteiger als das ultimative Ziel verankert. Ein Jahr in Kanada zu leben ist für viele eine Traumvorstellung.

Work and Travel in Kanada

Ein Work and Travel in Kanada an sich ist für Schweizer leider noch nicht möglich. Dies liegt daran, dass Kanada und die Schweiz noch kein Working-Holiday-Abkommen haben. Das heisst, einfach drauf los ziehen und Kanada entdecken ist leider nicht so einfach. Du brauchst im Vorhinein einen sicheren Arbeitsplatz damit Du ein Arbeitsvisum beantragen kannst. Hierfür müssen einige Dokumente vorbereitet werden. Du kannst natürlich auch ohne Arbeitsplatz, also zu rein touristischen Zwecken nach Kanada reisen. Hierfür reicht ein gültiger schweizer Reisepass sowie ein vorher gebuchtes Rückflugticket und schon kann die Reise losgehen. Lass Dich aber nicht auf Vorschläge ein, mit einem Touristenvisum ein unbezahltes Praktikum zu absolvieren. Dies ist in Kanada verboten und wird auch strafrechtlich verfolgt. Außerdem kann es Folgen für weitere Reisen nach Kanada nach sich ziehen. Also lieber den korrekten, wenn auch aufwendigeren Weg wählen.

Vorbereitungen auf den Visumsantrag: Versicherungen

Zunächst solltest Du Dich mit Deiner Versicherung in Verbindung setzen und entsprechend Versicherungsschutz aufstocken. Natürlich brauchst Du eine umfassende Auslandskrankenversicherung. Wenn Du einen Arbeitsplatz ergattern konntest, solltest Du auch eine Unfall– und Haftpflichtversicherung in Betracht ziehen. Viele Versicherungsanstalten bieten kombinierte Pakete an. Wichtig ist, dass Dein gesamter Auslandsaufenthalt gedeckt ist und ggf. auch Reisen in das Nachbarland USA berücksichtigt werden. Die Behandlungskosten in Kanada und den USA sind sehr hoch, deswegen sind Versicherungspakete meist deutlich teurer als für Reisen etwa in europäische Länder. Davor solltest Du aber nicht zurückschrecken, denn wenn Du nicht richtig versichert bist, kann es passieren, dass Du auf horrenden Behandlungskosten sitzen bleibst (Kurioses nebenbei: Viele Banküberfälle in den USA werden von Angehörigen Krebskranker begangen, die die Behandlungskosten nicht tragen können).

Eine Möglichkeit, bei der Versicherung ein wenig zu sparen, ist, einen so genannten „Selbstbehalt“ zu vereinbaren. Es wird dann festgelegt, bis zu welcher Höhe Du Kosten selbst übernimmst. Welche verschiedenen Modelle es gibt, kann Dir Deine Versicherungsanstalt erklären. Dabei solltest Du aber im Hinterkopf behalten, dass die Kosten auch für kleine Eingriffe und Behandlungen sehr hoch sind und Du mit einer Versicherung, die 100% der Aufwendungen deckt, deutlich risikoärmer fährst.