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Work and Travel: Vorbereitung, Work and Travel selber planen?

Work and Travel: Vorbereitung, Work and Travel selber planen?

Work and Travel ist für viele junge Leute ein Synonym von Freiheit. Vollkommen unabhängig durch ein Land reisen, zu sehen, wie weit man kommt, bevor man sich wieder für eine Zeit lang niederlässt, einen Job annimmt und die Reisekasse auffüllt. Work and Travel Aufenthalte sind meistens für ein paar Monate oder ein ganzes Jahr angelegt, so hat man Zeit, sich auf das Land einzulassen, Freundschaften zu schließen, ohne Zeitdruck Landschaften auf sich wirken zu lassen, einfach mal wo bleiben, wenn es schön ist und ungebunden weiterzuziehen, wenn für einen selber die Zeit gekommen ist. Man hat viel Zeit für und mit sich selbst, lernt aber auch andere Reisende kennen, wird mit verschiedenen Lebensentwürfen und Ansichten konfrontiert. So lernt man, sich selbst zu hinterfragen, das Bekannte und Gewohnte infrage zu stellen und kehrt als gefestigter Charakter mit genauen Wünschen und Vorstellungen nach Hause zurück. Wer Erfahrungsberichte von Leuten auf Work and Travel liest, stolpert nicht selten über den Satz „Es war die beste Zeit meines Lebens“. Und tatsächlich: So unbeschwert, so unkompliziert, so intensiv ist kaum eine andere Zeit. Also worauf wartest Du noch?

Organisation vs. selber planen. Was ist für mich das Richtige?

Fragt man Leute, was sie sich von Ihrem Work and Travel Aufenthalt erhoffen, tauchen häufig de Schlagworte Selbstständigkeit und Unabhängigkeit auf. Man will sich selbst beweisen, etwas „auf die Reihe bekommen“ zu haben. Deswegen schrecken viele davor zurück, sich von einer Organisation helfen zu lassen, aus Angst, man könnte das gute Gefühl einbüßen, das alles selber hinbekommen zu haben. Und natürlich soll nicht das oberste Ziel Deiner Reise sein, Chef-Bananenpicker zu werden, sondern ein reifer Charakter. Die Unterstützung einer Agentur in Anspruch zu nehmen kann aber trotzdem in manchen Fällen Sinn machen.

Hier haben wir Dir die wichtigsten Entscheidungskriterien zusammengefasst.

1. Zeitfaktor
Manchmal taucht der Entschluss, eine Auszeit einzulegen, ziemlich abrupt auf. Stress im Job oder im Studium verleitet einen dazu, seine Auslandspläne immer vor sich herzuschieben und plötzlich merkt man, dass der Zeitpunkt einer möglichen Ausreise schon ziemlich nah ist und man selbst noch keine Ahnung vom großen Projekt „Work and Travel“ hat. Natürlich kann man sich alles dank zahlreicher Hilfestellungen im Internet selbst aneignen. Wer aber weiß, dass er bis zum Tag X noch genügend andere offene Baustellen hat, der kann die Organisation guten Gewissens abgeben. Du wirst im Ausland noch in genügend Situationen kommen, in denen Du eigene Entscheidungen treffen musst und Dich unter Beweis stellen musst, es ist also durchaus legitim, bei Zeitknappheit die Planung nicht auch noch selber zu erledigen.

2. Alter
Voraussetzung für Work and Travel ist Volljährigkeit, grundsätzlich gehen also nur Personen auf Work and Travel, die (in Deutschland) legal erwachsen sind. Leider haben junge Leute heutzutage oft viel zu wenig Gelegenheit, sich in 18 Jahren unter Beweis zu stellen. Im engen Korsett der Schulausbildung und dem meist nahtlosen Übergang in Ausbildung oder Studium bleibt wenig Spielraum für eigene Entscheidungen und damit für Verantwortung und Selbstbewusstsein. Wenn Du also das Gefühl hast, Du bist noch zu unerfahren, um alles ganz alleine in die Hand zu nehmen und möchtest jemand in der Hinterhand, der deine Auslandszeit in die richtigen Bahnen lenkt, dann ist das ein legitimer Grund, eine Organisation einzuschalten.

Manchmal fühlt man sich selbst zwar bereit, aber Mutti und Vati liegen einem mit ihren Ängsten in den Ohren. Auch das Seelenheil der Eltern mag also ein berechtigter Grund sein, den Service einer Organisation in Anspruch zu nehmen, bevor man unterwegs der Familie beweisen kann, dass man selbstständig genug für die Welt ist.

3. Mitarbeit in Projekten / Freiwilligenarbeit
Wer nicht nur hinterm Tresen stehen und anderen Backpackern Bier zapfen will, sondern bei seiner Arbeit etwas dazulernen will, vielleicht sogar etwas Gutes bewirken will, der wird am ehesten bei Projekten im Umweltschutz, Arbeit in Nationalparks und Freiwilligenarbeit im sozialen Bereich fündig. Diese Projekte wollen aber koordiniert werden und die Stellen können entsprechend nur über die Institutionen erlangt werden, die ebendiese Koordinierung übernehmen.

4. Zielland / Visum
Je nachdem, wohin es Dich zieht, wirst Du mit mehr oder weniger Formalitäten konfrontiert, die Du im Zweifelsfall alleine bewältigen musst. Das unkomplizierte Australien ist einfach zu bereisen, als die USA mit ihrem komplexen Visumsverfahren.

Wenn Du dich entschieden hast, dass Du Deinen Work and Travel Aufenthalt selbst organisieren willst, haben wir in den folgenden Unterrubriken „Krankenversicherung“, „Der ultimative Work and Travel Guide“ , „Checkliste“ und „Die 50 meistgesuchtesten Berufe“ die wichtigsten Informationen zusammengestellt, die Dir sicher bei der Planung helfen. Viel Spaß bei der Vorbereitung!

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