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Work and Travel in England

Work and Travel in England

furosemide for dogs buy uk England zieht Europareisende aller Altersgruppen magisch an. Sagenumwobene Schlösser in nebelverhangenen Landschaften zeugen von blaublütiger Vergangenheit und Gegenwart, eine legendäre Musikkultur findet man groß inszeniert auf den Bühnen des Landes oder unverhofft und unkompliziert in Kneipen und Parks. Und über diesen vielen Gegensätzen gipfelt noch diese seltsame Korrektheit der Menschen: Stets freundlich, aber selten herzlich, stets präsent, aber gleichzeitig distanziert. Die Briten sind ein bemerkenswertes Volk, die gern ihr eigenes Süppchen kochen. Mit ihrer „stiff upper lip“-Attitüde empfangen sie Gäste respektvoll und hilfsbereit, aber niemals mit der überschwänglichen Begeisterung eines Amerikaners. Hier hat eben alles Maß. England als Reiseziel verdankt seine Beliebtheit all diesen spannenden Gegensätzen. Und natürlich der Tatsache, dass Englisch eine Weltsprache ist und man sich als Reisender vergleichsweise einfach verständigen kann. Oder kann man? Hier ein paar Fakten zu Work and Travel in England:

Die Weltsprache Englisch

http://e-mergecreative.ca/?p=4540 Wir alle denken, wir beherrschen die englische Sprache. Immerhin haben wir alle jahrelangen Schulunterricht in dieser Sprache über uns ergehen lassen, wir hören englischsprachige Musik, und wenn wir mit internationalen Gästen oder Kollegen sprechen, tun wir dies allermeist auf Englisch. Die erste Erkenntnis sobald man die Insel betritt ist aber meist: Man versteht kein Wort. Der britische Akzent hat es ganz schön in sich und hat recht wenig damit zu tun, was wir landläufig unter Englisch verstehen. Unterhaltungen zwischen zwei Nicht-Muttersprachlern resultieren nämlich meist in einem Einheitsbrei aus deutscher Aussprache und halbherzigen Übersetzungen – für die Verständigung ausreichend, aber weit weg von perfekt. Da die meisten Leute nach England reisen wollen, um ihre Sprachkenntnisse zu festigen, sollte sich also jeder die Frage stellen, ob vielleicht der Besuch einer Sprachschule Sinn macht. Sprachschulen kosten zwar Geld, aber das tut eine rein touristische Reise auch. Fast alle Anbieter von Sprachschulen organisieren neben dem Unterricht durch didaktisch ausgebildete Muttersprachler auch die Unterbringung – nicht selten sogar bei Gastfamilien – und Ausflüge mit den anderen Teilnehmern der Schule. Das Ergebnis ist ein sinnvoller Wissenszuwachs bei gleichzeitiger Spaßgarantie.

Jobben in England

Da man als Bürger der Europäischen Union kein Visum für England braucht und auch seinen Arbeitsplatz dort frei wählen kann, wirkt die Insel auf viele Reisende als attraktives Work and Travel Ziel. Empfehlenswert ist dieses Konzept nur dann, wenn solide Sprachkenntnisse vorhanden sind. Ausserdem ist der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung sehr zu empfehlen. Die meisten Jobs finden sich in der Tourismusindustrie, Gastronomie und Hotellerie. Auf gut Glück nach England zu fahren und vor Ort anzuheuern empfiehlt sich für Leute mit einschlägigen Referenzen im Lebenslauf, Organisationsgeschick, die Bereitschaft zu Wochenend- und Nachtarbeit sowie hohe Unsicherheitstoleranz für die Startphase, also bevor man sich Job und Unterkunft organisiert hat. Jobs finden sich nämlich in der Regel in der Metropolregion London, wo es aber praktisch unmöglich ist, kurzfristig eine günstige Unterkunft zu finden, die nicht den gesamten Verdienst wieder schluckt. Je kleiner die Stadt, desto geringer die Erfolgsaussicht auf einen Job, desto größer aber die Wahrscheinlichkeit, eine bezahlbare Bleibe zu finden. Wer diesem Szenario entgehen möchte, sollte sich an Vermittleragenturen wenden, die über ein Kontingent an Stellen und oft auch Zimmern verfügen.

Praktikum in England

Viele Unternehmen aus der Wirtschaft beschäftigen auch so genannte „interns“, also Praktikanten. Das Tätigkeitsfeld ist vergleichbar mit dem deutschen, also je nach Unternehmen und Branche mehr oder weniger selbstständiges Arbeiten, oft Recherchetätigkeiten, Datenbankpflege, Telefonistenjobs und Zuarbeit. Die Bezahlung ist ebenfalls mit deutschen Standards vergleichbar, je nach Größe des Unternehmens und Branche kann man zwischen 6 und 15 Euro erwarten. Steuern müssen abgeführt werden, können aber nach Rückkehr nach Deutschland wieder eingefordert werden. Um an englische Praktikumsplätze zu kommen, bewirbt man sich entweder initiativ direkt bei den Firmen oder über eine Vermittleragentur. Häufig suchen auch deutsche Firmen deutsche Praktikanten für Ihre Standorte in England, die Bezahlung wird dann meist ebenfalls über Deutschland abgewickelt. Diese Optionen sind meistens insofern günstig, da die Praktikantenstelle eine permanente Einrichtung in dem Unternehmen ist, die Tätigkeitsfelder klar definiert sind, ein zuständiger Ansprechpartner vor Ort die Betreuung übernimmt und man die Unterkunft des Vorgängers übernehmen kann. Ein Nachteil kann sein, dass man viel mit anderen Deutschen zusammenarbeitet oder in einem internationalen Team, also mit Nicht-Briten. Den beruflichen Erkenntnissen tut das keinen Abbruch, die Sprache verbessert sich dabei leider oft nicht wie erhofft. Deshalb sollte sich jeder vor Antritt seines Aufenthalts in England überlegen, welche Ziele er oder sie genau verfolgt und dann entscheiden, welches Konzept das geeignetste ist.

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