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Work and Travel in Frankreich

Work and Travel in Frankreich

here Frankreich ist das Land des Savoir Vivre: Liebens- und lebenswerte Städtchen, in denen sich unkomplizierter Provinzcharakter mit der Extravaganz der Großstadt verbindet, gibt es hier zuhauf. Surfen an der Atlantikküste, Kunst und Kultur in der Normandie, tausend Düfte in der Provence, Gemütlichkeit im Elsass – jede Region verzaubert mit ihrem eigenen Charme und macht Frankreich als Land für Reisen auch so spannend. Und als eines der wirtschaftsstärksten Länder Europas lädt Frankreich nicht nur zum Faulenzen, sondern auch zum Geld verdienen ein. Aber wie ist das genau, Work and Travel in Frankreich? Was ist zu beachten, wo sind die Vor- und Nachteile? Ein kleiner Überblick:

Visumsfrei Reisen innerhalb der EU

buy augmentin online uk Als EU-Bürger genießt man innerhalb der Mitgliedsländer der Europäischen Union Visumsfreiheit. Man darf sich innerhalb der Innengrenzen frei bewegen und nur mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass unbegrenzt in Frankreich aufhalten. Einem Aufenthalt in Frankreich steht also lediglich die Fahrt dorthin im Wege – und die ist dank ausgezeichneter Bahnverbindung nur einen Katzensprung entfernt. Also los geht’s zum Work and Travel in Frankreich!

Gelegenheitsjobs in Frankreich

Grundsätzlich genießt auch jeder EU-Bürger Freizügigkeit, das heißt er oder sie darf in jedem EU-Mitgliedsland ohne besondere Arbeitserlaubnis einen Job annehmen. Französische Arbeitgeber zeichnen sich für den arbeitswilligen Traveller vor allem durch den fairen Mindestlohn von 9 Euro aus. Unbedingte Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeitssuche, gleich in welchem Metier sind gute bis sehr gute Sprachkenntnisse. Englisch wird weitestgehend verstanden, aber nach wie vor ungern gesprochen, wer also auf Arbeitssuche ist, sollte sich verständigen können. In größeren Städten und Touristenorten warten die klassischen Gelegenheitsjobs in Bars, Hotels und Restaurants. Am ehesten wird man in der Gastronomie fündig, dort ist man immer auf der Suche nach ein paar helfenden Händen. Vorkenntnisse sind aber wie überall auf der Welt gern gesehen. Auch das Konzept „Arbeit gegen Kost und Logis“ ist in Frankreich bekannt. Junge Frankreichreisende, vor allem Frauen, finden die Variante Au-pair attraktiv: Hier ist man für Unterkunft und Verpflegung privat bei Familien untergebracht und hilft im Haushalt und bei der Kinderbetreuung. Solche Vereinbarungen werden dann meist über Vermittleragenturen ausgehandelt und sind vor allem für Jüngere eine angenehme Option. Erfahrenere Reisende, die sich nur zwischendrin etwas dazu verdienen wollen, fahren meist mit der Bezahlung besser.

Praktikum in Frankreich

Das deutsche Konzept von Praktikum ist in den meisten Ländern der Welt so nicht zu finden. Der Deutsche versucht unter dem Schlagwort Praktikum nach einer Beschäftigung in einer höher qualifizierten Position, meist in Form von Zuarbeit oder Hospitation für oft geringeren bis gar keinen Lohn, dafür aber mit Zuwachs an Wissen und Pluspunkten im Lebenslauf. Wer also ein Praktikum nach diesen Definitionen sucht, muss diese Kriterien auch klar kommunizieren, denn die wenigsten Arbeitgeber bieten dieses Konzept an. Die französische Rechtsprechung erlaubt Praktika zum Schutz der Arbeitnehmer nur für maximal 6 Monate und nur, wenn die Inhalte sich in ein Studium oder eine Ausbildung einbringen lassen. Am ehesten fündig wird man in kulturellen Einrichtungen wie Museen, Städtischen Archiven oder in der Erwachsenenbildung, gelegentlich auch bei Unternehmen aus der Wirtschaft, wobei hier die Grenze zwischen „stage“ und Gelegenheitsjob oft ein wenig verwischt. Arbeitgeber bestehen in der Regel auf einen Praktikumsvertrag, der so genannten „convention de stage“. Dieser Vertrag wir von Ausbildungsstätte (also Hochschule oder Arbeitgeber im Heimatland), dem Arbeitgeber und dem Praktikanten unterschrieben und definiert die Inhalte. Schier unmöglich ist es also, ein Praktikum etwa in der Zeit zwischen Schule und Studium zu finden, da man dann an keine Ausbildungsstätte angegliedert ist, die die dritte Partei in diesem Vertrag ist.

Zusatzversicherungen für Work and Travel in Frankreich

Grundsätzlich ist jeder, der in Deutschland gesetzlich krankenversichert ist, auch im europäischen Ausland grundversichert. Das bedeutet, dass die Inlandskrankenversicherung Abkommen mit Partnerversicherern im Ausland hält, die die Kosten für die medizinisch notwendigen Behandlungen tragen. Allerdings sollte man sich vorab bei der eigenen Versicherung informieren, was genau unter „medizinisch notwendig“ zu verstehen ist und für sich entscheiden, ob man sich noch eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung leisten will. Darüber hinaus ist für Arbeiten in Frankreich häufig eine private Haftpflicht- und Berufshaftpflichtversicherung nötig. Die Arbeitgeber informieren darüber bei Antritt der Beschäftigung. Für Schüler und Studenten sind solche Zusatzversicherungen meist relativ günstig. Auch wer privat versichert ist, kann neben der Auslandskrankenversicherung unkompliziert die nötigen Policen abschließen. In beiden Fällen ist unbedingt zu empfehlen, die entsprechenden Bestätigungen auf Französisch oder zumindest auf Englisch nach Frankreich mitzunehmen, um im Versicherungsfall den Schutz schnell und einfach nachweisen zu können.

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